Es gibt verschiedene Arten parasitäre Intelligenzen, die auf uns einwirken können. Meist sind uns diese Einwirkungen unbewusst. Dieses Thema wird in unserer Gesellschaft als unangenehm empfunden und tabuisiert wie andere esoterische Themen und hat daher weitgehend eine Schattenexistenz. Generell ist es Menschen unheimlich, sich vorzustellen, nicht alleiniger „Herr seines Hauses“ zu sein.
Alle alten Kulturen haben sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt. In der katholischen Kirche hatte diese Thematik früher einen speziellen Platz. Erinnert sei an entsprechende Bilder, Skulpturen, Texte und Gebete. Speziell hervorgehoben sei der Exorzismus.
Parasitäre Intelligenzen sind dichte Energieformen, die keinen lebenden Wirtskörper brauchen, um bestehen zu bleiben. In nicht verkörperter Form haben sie nur eine gespeicherte potenzielle Energie. Es ist ihnen nur begrenzt möglich, sich ohne menschlichen Körper auf der Erde zu manifestieren. Wenn die Energiefrequenzen passen, dockt die Fremdenergie am Wirt an.
3.1. Erdgebundene Wesen (Seelen oder Seelenfragmente)
Erdgebundene Wesen sind Seelen oder Seelenfragmente von Menschen, die nach ihrem Ableben den Weg ins Licht nicht gefunden haben. Für sie ist aber das Erdenleben regulär abgeschlossen bzw. der Kreis der betreffenden Inkarnation ist abgeschlossen. Je nach Ursache ihrer Erdgebundenheit verbleiben diese Wesen entweder:
3.2. Dunkle oder dämonische Kräfte
Dunkle oder dämonische Kräfte hatten nie einen menschlichen Körper. Es soll sich oft um gefallene Engel handeln, die sich auf der dunklen Seite aufhalten und ihren zersetzenden Einfluss auf das Individuum direkt über eine Besetzung ausüben kann.
3.3. Gedankenformen / Elementale
Gedanken sind nicht im eigentlichen Sinne vergänglich, sondern bleiben als unbewusste Energieform weiter.
Die einfachste Begriffsverwendung „Gedankenformen“ oder „Elementare“ reicht in der praktischen Arbeit nicht aus. Therapeutisch wichtig ist zu wissen, wie und in welcher Qualität sie entstanden sind. Deshalb werden hier Begriffe aus den alten magischen Schulen verwendet.
Im Vordergrund steht das Kriterium, ob die Gedankenform willentlich (magisch) oder nicht willentlich entstanden ist. Als parasitär sind nur die schwarzmagisch, willentlich erschaffenen Elemente einzustufen.
3.3.1. Willentlich erschaffene oder schwarzmagische Gedankenformen
Bei schwarzer Magie handelt es sich um energetische Aktivitäten (mit oder ohne Ritualen/Zaubereien) mit dem Ziel, anderen Menschen Schaden zuzufügen.
Beispiele: Herbeiführung von Impotenz, Naturkatastrophen, Krankheit oder Tod bei ungeliebten Personen, …
Gegenbegriff: Weisse Magie mit dem Ziel, anderen Menschen Gutes zuzufügen.
Mit Magie muss verantwortungsbewusst umgegangen werden, wenn man bedenkt, dass sowohl Positives wie Negatives zurückkommt.
Magische Impulse erreichen die Zielperson nur, wenn diese in entsprechender Resonanz ist. Vermeintliche Opfer schwarzmagischer Praktiken müssen ernsthaft über sich selber nachdenken!
3.3.2. Nicht willentlich erschaffene Gedankenformen
Larven sind energetische Wesenheiten, die bei starker psychischer Erregung automatisch d.h. nicht willentlich gebildet werden. Als Beispiel für solche Zustände seien erwähnt: Angst, Hass, Kummer, Sorge, Gier, …
Je stärker die Erregung, desto mehr Energie verliert das Individuum und umso stärker, dichter und vitaler wir die Larve. Durch wiederholen der psychischen Erregung werden die Larven energetisch ausgeladen und damit am Leben erhalten. Bleibt diese Energiezufuhr aus, so werden die Larven austrocknen und absterben.
Sind die Erregungen genügend stark und anhaltend, so kann die Gedankenform zu einer eigendynamischen Selbstständigkeit anwachsen. Sie wird dann versuchen, die notwendige Lebensenergie zu erhalten. Um diese zu erreichen, muss das Individuum immer wieder in die gleiche Stresslage gebracht werden.
Schemen basieren auf Bildern und Eindrücken aus der realen Welt und der Fantasie des Menschen. Schemen können als „Bilder“ oder „schemenhaftes Sehen“ definiert werden.
Das Sehen von Bildern ist den Betroffenen nicht unbedingt bewusst. Es wäre falsch das Schemen weniger belasten als die oben beschriebenen Larven. Auch Schemen sind lebende Energieformen, die das Ziel haben, am Leben zu bleiben. Um am Leben zu bleiben, brauchen sie fortwährend Energie, die sie sich ganz einfach beim „Wirt“ holen. Die benötigte Energie erhalten sie jedoch nur, wenn sie die innewohnende Qualität immer und immer wieder durch Manifestationen in der Außenwelt bemerkbar machen. Der Zwang, die in der Gedankenform innewohnende Qualität in der Außenwelt zu manifestieren, kann zu unvorhergesehen Ereignissen führen wie z.B. Brandlegung.
Schemen sind häufig in Verbindung mit ehemaligen Partnerschaften, verstorbenen Personen der engen Verwandtschaft oder schwierigen geschäftlichen Verbindungen.
Beachte: Manifestieren sich Bilder von Verstorbenen, so sind mit großer Wahrscheinlichkeit im Energiefeld des Wirtes Seelenanteile zu finden.
Phantome sind Gedankenformen an Verstorbene. Mittels Vorstellungen und Erinnerungen an einen Toten werden imaginäre Erinnerungsformen geschaffen und belebt. Die Lebensdauer dieser Form kann sehr lang sein. Verstorbene, die dich angeblich bei einer okkulten Sitzung melden, können lediglich eine Gedankenform an diese Person sein und nicht die Person selbst.
Auch Manifestationen, wie beispielsweise Christus, Buddha oder andere religiöse Größen, entstehen nicht selten aus reinen Gedankenformen. Oft kommunizieren angeblich medial begabte Personen nicht mit diesen Größen, sondern lediglich mit einer starken von Menschen belebten Erinnerungsform.
3.4. Blockaden schwarzmagischer Ringe (z.B.: Kirche)
Energetische Ringe werden gebildet durch den Zusammenschluss mehrere gleichgerichteter Wesen.
Beispiele sind Lebensmittelketten, Vereine oder andere zweckgerichtete Zusammenschlüsse. Dazu gehören aber auch Gemeinschaften, wie die Scientology-Kirche.
Bei geistigen Ringen hängt der Zutritt ab vom Entwicklungsgrad (Studium) oder von Initiationsritualen. Beispiele sind Kirchen oder Logen. Bei geistigen Ringen kann sich der Ausstieg unter Umständen schwierig gestalten.
So wie jedes Individuum von einer Aura umgeben wird, so wird auch jede Organisation von einem Energiefeld mit einer energetischen Begrenzung umgeben. Art und Ausmaß des Energiefeldes hängt ab vom Bewusstsein der Verantwortlichen. Alle Mitglieder einer Organisation befinden sich entsprechenden Energiefeld. Schließt sich ein Individuum einem spirituellen Lehrer an, so wird er willentlich als Schüler aufgenommen und begibt sich ins Energiefeld des Lehrers oder Gurus.
Blockaden schwarzmagischer Ringe sind parasitäre Einflüsse, die möglich sind Kraft der Zugehörigkeit zu einem schwarzmagischen Ring. Die Einwirkungen sind nicht immer leicht zu erkennen, da
3.5. Naturgeister / Natur-Elementale / Elementarwesen
Ganz verborgen leben in dieser Welt die Naturgeister als unsichtbare, feinstoffliche Wesenheiten. Darunter verstehen wir Feen, Elfen, Devas, Gnome, Kobolde, Lebrachans und andere.
Aus Märchen sind die Elementarwesen bekannt als spielerische Wesenheiten. Sie können aber auch ein aggressives Verhalten an den Tag legen, vor allem, wenn ihr Lebensraum eingeschränkt wird.
(circumsessio/Schwangerschaft)
(possesio/Pneuma-Besetzung)
Generell
Als Indizien für parasitäre Intelligenzen sind zu nennen:
Plötzlich kurz- oder langfristige Persönlichkeitsveränderungen im Verhalten (oftmals nach Unfällen, Operationen, Umzug, Urlaub, Krankheit). Auch Stimmungsschwankungen, unkontrolliertes Verhalten, Süchte oder ein niedriges Energieniveau können auf PI´s hinweisen.
Feinstoffliche Übergriffe von anderen Problemursachen zu unterscheiden ist jedoch oft schwierig. Dies schon alleine oft deshalb, weil der Einfluss über das eigene Unbewusste läuft. Die Art des Übergriffes prägt das Erscheinungsbild wesentlich mit. In der Praxis reicht das Spektrum von nicht Wahrnehmbarem bis zu Auffälligem, verändertem Verhalten und/oder Erleben. Bei einem schwarzmagischen Angriff können sich Bedrückung, plötzliche, unerklärliche Ängste oder körperliche Schwäche- und Druckgefühle zeigen. (Augenringe geben oft weiterführende Hinweise)
Therapeutisch relevant
Parasitäre Intelligenzen führen zu einer Entpersönlichung. Sie
Bekannt sich Aussagen wie:
Diese Schwächen sind vielfältig und zumeist emotionaler Art wie:
Traumata – Schocks,
starke emotionale Zustände (wie Hass, Wut, Trauer, Schuldgefühle),
Schwächung des feinstofflichen Körpers durch Narkosen, Drogen, schwere Krankheiten, …
d.h. Die Betroffenen machen sich durch Gefühl, Haltung, Einstellung oder Verhalten attraktiv = Die Fremdenergie geht in Resonanz mit dem Wirt
Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit feinstoffliche Belastungen durch PI´s möglich sind:
Verwiesen sei auf die Tatsache, dass ungeschütztes Channeling, spirituelle Sitzungen, schwarzmagische Experimente und automatisches Schreiben die Türe öffnen für den Zutritt von Fremdenergien.
Das esoterische Resonanzgesetz besagt, dass alles was eine Person anzieht, in einer gleichen Schwingung schwingen muss. Gleiches zieht Gleiches an.
Die von PI`s Betroffenen sind somit nicht frei von Verantwortung, da sie sich durch Gefühl, Haltung, Einstellung oder Verhalten dafür attraktiv gemacht haben.
Generell therapeutische Empfehlungen wie sie vorgegeben werden:
Vorgehen gemäß MDK
Glaubensätze (Müller Franz) MDK 1+2